Ding Dong

Tritt ein in ein Baudenkmal und spüre die Geschichten, die diese Wände erzählen

1520 als Hospiz der St. Gaudentius Kirche genutzt, gehörte das, damals als Cumvent bekannte Gebäude, dem ganzen Tal Bergell. Nach der Reformation 1556 ging es in bäuerlichen Besitz über und ist bis heute, unter dem Namen Convento, ein für die Region bekanntes und bedeutendes Gebäude. 

Es gibt vielerlei Übrigbleibsel aus der Vergangenheit, die im und am Haus entdeckt werden können.

Eckdaten

Erbauung um 1520, über einem Hochmittelalterlichen Vorgängerbau

Enthält Holz von 1416

Hospiz erstmalig erwähnt 1336 (bei der Kirche St. Gaudentius)

Breite Vorderfassade: 18 m

Breite Seitenfassade: 15 m

Anzahl Stockwerke: 4

GEsamtfläche: 4 x 15 M x 18 M ~ 1000 m2

Fresken und Graffitis

Das Haus hat Fragmente von Fassadengemälden eines italienischen Meisters um 1520. Am besten erkennbar ist die heilige Muttergottes und der heilige Jodokus vor einer pilasterflankierten Nische mit Grotesken auf der rechten Seite.

Ursprüngliches Niveau des Talbodens

Casaccia wurde mehrmals durch Rüfen vom Sasso und das Geschiebe der Orlegna verwüstet. Besondere Ereignisse waren 1573, 1673, um 1740 und 1834. Casaccia heisst daher auch „altes verfallenes Haus“. Der Convento ist bestimmt eines von diesen Häusern und erscheint versunken in der Erde, denn es hielt allen Ereignissen Stand. 

Über die Jahre wurden so 2 Stockwerke verschüttet, welche mühevoll von Hand, über Generationen wieder freigelegt wurden. Der Keller ist noch heute teilweise verschüttet und kann besichtigt werden.

Historische Zimmer

Altes Schlafzimmer und Alte Stube mit den gotischen Schnitzereien

Stuste Handelsraum

Handelsraum im Keller, Strasse ging vor langer Zeit direkt am Haus vorbei

Alte Küche 

alte Küche mit Schüttstein und offener Feuerstelle, grosser Holzbackofen

Transparent

Via Ruina 4 | 7602 Casaccia | Svizzera

info@alconvento.ch